Pressemeldung 11-2013 Landessozialgericht RP

"Recht auf Frieden", so lautet das diesjährige Motto der Aktion Friedenslicht, bei der das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und dann als Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit mit dem Flugzeug nach Wien gebracht wird. Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen es dann vor Weihnachten in 25 Ländern an Personen und Einrichtungen, für die diese Friedensbotschaft besonders wichtig ist, aber auch in vielen Gottesdiensten. Eine Delegation der Pfadfinder übergab das Licht in diesem Jahr erstmals an das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz. "Das Thema Recht auf Frieden wird zwar nicht gleich mit Deutschland in Verbindung gebracht, gerade unsere Gerichte helfen aber dabei mit, dass dieses Recht hier so gut geschützt wird", betonte Sabine Eberle, die ehemalige Vorsitzende der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Diözese Mainz. Der Präsident des Landessozialgerichts, Ernst Merz, der das Licht stellvertretend für die rheinland-pfälzische Sozialgerichtsbarkeit entgegennahm, bedankte sich und war erfreut, dass gerade sein Gericht als Anlaufstelle ausgewählt wurde. "Zu uns kommen viele Menschen, deren Existenz akut bedroht ist. Die Wirkung des kostenlosen Rechtsschutzes bei den Sozialgerichten für den sozialen Frieden in Deutschland ist daher nicht zu unterschätzen", machte er deutlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landessozialgerichts hatten im Anschluss die Möglichkeit, das Licht auch nach Hause zu ihren Familien mitzunehmen.