Pressemeldung

Die frühere Vizepräsidentin des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz Marie-Luise Diewitz wurde am 29.06.2010 offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Der Präsident des Landessozialgerichts Ernst Merz überreichte ihr heute im Rahmen einer Feierstunde in Mainz die vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz Kurt Beck unterzeichnete Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand nach Erreichen der Altersgrenze mit Ablauf des Monats Juni 2010. Dem Dank und der Anerkennung für die in langjähriger treuer Pflichterfüllung geleisteten Dienste schloss sich auch der Minister der Justiz Dr. Heinz Georg Bamberger an. Die 1945 geborene Marie-Luise Diewitz trat nach dem Studium in Heidelberg und dem Referendariat in Nordrhein-Westfalen, Hessen und zuletzt im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken im September 1972 in die rheinland-pfälzische Justiz ein. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit am Landessozialgericht war sie am Sozialgericht Speyer tätig, wo sie im November 1991 zur Vizepräsidenten des Sozialgerichts ernannt wurde. Im Dezember 1994 folgte die Beförderung zur Vorsitzenden Richterin am Landessozialgericht. Seit Mai 1997 war Frau Diewitz Vizepräsidentin des Landessozialgerichts. Von Juni 2007 bis April 2008 übernahm sie während der Vakanz der Präsidentenstelle stellvertretend die Leitung der rheinland-pfälzischen Sozialgerichtsbarkeit. Ende August 2008 verabschiedete sich Frau Diewitz aus dem aktiven Dienst in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Frau Diewitz hat sich während ihrer beruflichen Tätigkeit als Vorsitzende der Fachvereinigung der Sozialrichter in Rheinland-Pfalz, in Richterräten, Ausschüssen und Präsidien für die Belange der Richterinnen und Richter der Sozialgerichtsbarkeit eingesetzt. Ferner hat sie sich als Ausbilderin und Leiterin von Arbeitsgemeinschaften für den juristischen Nachwuchs engagiert. "Durch ihre hohe fachliche Kompetenz und herausragenden menschlichen Qualitäten genießt Frau Diewitz innerhalb und außerhalb der rheinland-pfälzischen Sozialgerichtsbarkeit hohe Anerkennung", sagte Präsident Merz bei der Urkundenübergabe. Er wünschte ihr auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rheinland-pfälzischen Sozialgerichtsbarkeit Gesundheit und alles Gute im neuen Lebensabschnitt.