Pressemeldung 9/2014 Landessozialgericht RP

Auf Vorschlag von Justizminister Jochen Hartloff hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Richterin am Sozialgericht Trier Dr. Petra Cormann zur Richterin am Landessozialgericht Rheinland-Pfalz ernannt. Der Präsident des Landessozialgerichts Ernst Merz überreichte heute im Rahmen einer Feierstunde die Urkunde. Für das neue Amt wünschte er, auch im Namen der Ministerpräsidentin und des Justizministers, viel Erfolg.

 

Frau Dr. Cormann war nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Anwältin ab Juli 2000 bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion beschäftigt, zunächst als Regierungsrätin. Während einer Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverwaltungsgericht von Juni 2003 bis März 2006 wurde sie im Mai 2005 zur Oberregierungsrätin ernannt. Nach einer weiteren Abordnung von April 2006 bis August 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht trat sie dann im September 2009 ihren Dienst in der rheinland-pfälzischen Sozialgerichtsbarkeit beim Sozialgericht Trier an, zunächst als Richterin kraft Auftrags. Im Oktober 2010 wurde sie zur Richterin am Sozialgericht Trier ernannt. Von Juni bis November 2012 war Frau Dr. Cormann an das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz abgeordnet und im Anschluss bis zu ihrer Ernennung zur Richterin am Landessozialgericht wiederum beim Sozialgericht Trier tätig. Sie ist Leiterin einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare, Prüferin für das juristische Staatsexamen, Lehrbeauftragte der Universität Trier für den Bereich Sozialrecht und Dozentin am kommunalen Studieninstitut Trier. Darüber hinaus ist sie Mitautorin eines Kommentars zum Umweltrecht.

 

"Aufgrund der ungewöhnlich breiten Berufserfahrung und der auch im Rahmen der Abordnung an das Landessozialgericht gezeigten hohen fachlichen Kompetenz ist Frau Dr. Cormann sehr gut für die Tätigkeit einer Richterin am Landessozialgericht geeignet", betonte Präsident Merz bei der Übergabe der Urkunde. Frau Dr. Cormann wird als Beisitzer dem 1. Senat des Landessozialgerichts angehören, der über Streitigkeiten aus den Bereichen der Arbeitsförderung und der Sozialhilfe entscheidet.